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1. Ruderclub Altmühltal e.V.

News

Bei gut 18 Grad und blauem Himmel trafen sich 22 Ruderinnen und Ruderer zum Abrudern der Saison 2022. In vier Booten wurde bis hinter Meihern gerudert und in einem kleinen Wettkampf um den ersten Platz am Steg wieder zurück, so konnte diesmal auch der 8er mit Steuermann zum dritten mal in diesem Jahr ausgefahren werden.

Nach dem Reinigen der Boote konnten sich alle bei einem Imbiss und kühlen Getränken stärken. Nur der mitgebrachte Glühwein blieb bei diesem Wetter geschlossen!

Das Abrudern hat einen versicherungstechnischen Hintergrund: Nur wer die im Winter, also bei kalten Wassertemperaturen, notwendigen Schutzmaßnahmen anwendet, ist auch im Falle eines Falles versichert.

DK, 16.11.2022

Sehr kurzfristig und ohne Generalprobe, aber dennoch sehr erfolgreich, verlief die Teilnahme des 1. Ruderclub Altmühltal bei der diesjährigen Oberpfalzmeisterschaft in Regensburg. Krankheitsbedingt dezimiert, aber dann doch noch voll besetzt und pünktlich konnten zwei Besatzungen für je ein Mannschaftsboot mit vier Ruderern und einem Steuermann bzw. einer Steuerfrau am vergangenen Sonntag um kurz vor 13 Uhr starten. Auch Familienangehörige und mitradelnde Vereinsmitglieder waren zur Unterstützung vor Ort. Der fliegende Start, akustisch angezeigt durch das Läuten einer Glocke, erfolgte am Steg des Regensburger Ruderklubs. Als erstes Boot machte sich die Mannschaft namens „Oldies“ auf den Weg, knapp 10 Minuten danach die „Youngsters“.

Die ersten beiden Kilometer werden jeweils auf der Donau der gegen die Strömung absolviert, bevor die Boote dann in die Naab abbiegen.  Da auf diesem kleinen Fluss keine motorisierte Schifffahrt erlaubt ist, hat sich die Naab ihren natürlichen Charme erhalten können. Dafür haben die Sportler natürlich nur einen gelegentlichen Blick übrig, denn weitere vier Kilometer sind so schnell als möglich zu rudern, bevor unter der Brücke der Staatsstraße gewendet werden darf. Für die Steuerleute ist das der kniffligste Teil der Regatta, denn hier kosten Fehler viel Zeit. Der Schiedsrichter und die Zuschauer auf der Brücke konnten die Manöver genau beobachten, bevor die Boote sich auf der gleichen Strecke auf den Rückweg machen. Nach insgesamt geruderten 10 Kilometern wird dann wieder auf die Donau eingebogen, deren Strömung die Sportler dann auf dem letzten Teilstück unterstützt. Leider verkehren hier auch die großen Schiffe, deren Wellen die Ruderboote in große Schwierigkeiten bringen können. Diesmal erwischte es die „Youngster“, die mit mehreren Litern Wasser zusätzlich im Boot leider wertvolle Zeit einbüßten. Sehnsüchtig vom Publikum am Steg erwartet, passierten die älteren Ruderer nach einer knappen Stunde die Ziellinie, die Jüngeren brauchten etwas länger.

Sichtlich verausgabt wurden nach einer Verschnaufpause die Mannschaftsboote auf den vereinseigenen Hänger geladen, bevor sich alle anschließend am Kuchenbuffet stärken konnten. Während der Auswertung der Zeiten, nutzten der Regensburger Paten-Ruderklub die Pause für eine Bootstaufe für einen Damen-Juniorinnen-Renn-Vierer.

Mit Spannung erwartet, ergab die Auswertung dann jeweils einen Vize-Meisterschafts-Platz für die beiden Mannschaften aus dem Altmühltal. Die Sieger-Pokale heimsten jeweils der RRK ein, allerdings erhielten die Dietfurter einen Sonderpreis für „den bestgekleideten Verein“. In geselliger Runde wurde vereinbart, sich in der nächsten Saison gezielter vorbereiten zu wollen, damit dann wieder ein Pokal mehr die Vitrine im Dietfurter Bootshaus schmückt.  

Foto von links:  Steuermann Youngsters Andreas Werner, Jonas Meier, Maximilian Reischl, Ian Rühle, Valentin Oexl, Johannes Zangerle, Christian Amrhein, Tobias Pollinger, Steuerfrau Oldies Theresa Rackl, David Schels

Um die Tradition des Dietfurter Ruderclubs aufrecht zu erhalten, starteten wir am Freitag, den 12.08.2022, zu neunt in Richtung Starnberg. Dort konnten wir dankeswerterweise bim „Münchner Ruder-Club von 1880 e.V.“ unterkommen. Nach einer kurzweiligen Fahrt wurden wir in Starnberg von einer traumhaften Lage überrascht und herzlichst von den dortigen Mitgliedern empfangen. Nachdem man uns alles gezeigt hatte und wir den gläsernen Trainingsraum als unser Matratzenlager umfunktioniert hatten, heizten wir den Grill ein. Abgerundet wurde der Abend gemeinsam am Steg, wo wir nachts sogar von einem Feuerwerk überrascht wurden.

Am nächsten Tag wurden wir sanft von der aufgehenden Sonne geweckt. Die kurze Nacht konnte durch den einzigartigen Ausblick auf den See wieder wett gemacht werden, wo wir gemeinsam zur Stärkung der uns bevorstehenden Seeumrundung frühstückten. Dann ging es ab aufs Wasser und schnell haben wir gemerkt, dass wir nicht allein unterwegs waren. Die Vielfalt der Wassersportler erstaunte uns immer wieder. Auch die Wellen, die ein See mit sich bringt, haben uns neue Erfahrungen sammeln lassen. Nach einer Strecke von ca. 15 km kehrten wir südlich am See in ein Restaurant ein. Auch hier stand uns eine Herausforderung bevor – das Anlegen. Da wir aber erfahrene Ruderer von uns mit an Bord hatten, konnte auch diese Herausforderung einwandfrei gemeistert werden. Gestärkt und voller Tatendrang traten wir nach dem Mittagessen die Rückfahrt zum Münchner Ruderclub an. Wieder dort angekommen, durfte eine Abkühlung bei den sommerlich heißen Temperaturen natürlich nicht zu kurz kommen. So ging es für die ganze Gruppe ab in den See – bei dem ein oder anderen kam dann auch ein kurzer Powernap am Steg nicht zu kurz. Ausklingen liesen wir den geselligen Abend am Steg, wo uns neben den strahlenden Gesichtern der Ruderer auch der Sonnenuntergang entgegenschien.

Am Sonntag hieß es dann bereits um sechs Uhr morgens – Aufstehen!

An diesem Tag stand ein weiteres Highlight der Fahrt auf dem Programm – es ging zu den European Ruder-Championships bei der Regattastrecke in Oberschleißheim. Die Vorfreude war bereits groß, doch was uns anschließend erwartete übertraf unsere Vorstellungen nochmals. So konnten wir hier bei jedem einzelnen Rennen mitfiebern und uns gleichzeitig selbst noch etwas von den Profis abschauen. Nach einem aufregenden letzten Rennen, bei dem es zunächst so schien als würde der Lokalmatador Oliver Zeidler die Nase vorne haben, traten wir wieder die Heimreise an. Zufrieden und geschafft denken alle gerne an die Wanderfahrt zurück und freuen sich schon auf die kommende Jugendwanderfahrt im nächsten Jahr – wer weiß wohin es uns dann treibt.

DK, 21.06.2022

Eindrücke Berlin Wanderfahrt vom 13.05.2022 – 15.05.2022

Was gibt es Schöneres als zu Rudern? Genau, Rudern gemeinsam mit anderen, neue Bekanntschaften knüpfen und gleichzeitig atemberaubende Ruderreviere kennenlernen. Diese Möglichkeit wird durch öffentliche Ruderwanderfahrten geboten, bei denen man meist an mehreren Tagen hintereinander eine beachtliche Strecke auf dem Wasser zurücklegt. Eine ganz besondere Wanderfahrt bot sich dieses Jahr drei Mitgliedern unseres eigenen Vereins, die sich gemeinsam auf den Weg nach Berlin machten und dort die einzigartige Chance hatten durch die Innenstadt zu rudern.

An insgesamt drei Tagen legten sie zusammen mit über 80 weiteren Ruderern aus ganz Deutschland ca. 85km zurück. Begonnen hatte die Wanderfahrt am Gelände des Ruderclubs KST, bei dem auch schon Olaf Scholz zu Gast war. Mit den dort zur Verfügung gestellten Booten ging es dann nach einer ersten Schleusung den Teltowkanal entlang, vorbei an idyllischen Alleen zur Rudergesellschaft Wiking.

Von hier aus verlief der Weg am Samstag dann weiter Richtung Spree, wo das eigentliche Highlight des Ruderwochenendes anstand – die Durchquerung der Innenstadt. Hierfür wurde extra für Kanuten und Ruderer eine einmalige Sondergenehmigung eingeholt. Ansonsten ist die Durchfahrt der Innenstadt für diese nämlich gesperrt. Im Herzen der Stadt angekommen konnten die Teilnehmer dann mit bestem Blick vom Wasser aus unter anderem den Molecule Man, den Berliner Dom, das Stadtschloss, die Museuminsel, den Fernsehturm und den Deutschen Bundestag begutachten.

Abgerundet wurde die Wanderfahrt am letzten Tag durch eine Fahrt über die Spree in die Havel und danach bei strahlendem Sonnenschein quer über den Wannsee. Wer den Wannsee nur aus dem Lied der Sportfreunde Stiller kennt, sollte vielleicht einmal über einen kleinen Abstecher dorthin nachdenken. Entlang des Ufers finden sich wunderschöne Villen, ein Strandbad, aber auch verschiedene Ruderclubs, bei denen die Sportler eine kleine Rast einlegen konnten. Zuletzt ging es dann über den Teltowkanal wieder zurück zum Anfangsort, dem ersten Ruderclub, bei dem sich die Ruderer nach einer anstrengenden und sehr eindrucksvollen Wanderfahrt schließlich wieder voneinander verabschieden mussten. Von den gesammelten Eindrücken aber – so hört man – schwärmen die Ruderer noch immer.

Autoren: Theresa Rackl, Tobias Pollinger

Bilder: Theresa Rackl, Tobias Pollinger, David Schels

DK, 31.05.2022

Rudern gehört zu den wenigen Sportarten, die nahezu alle Muskelgruppen beanspruchen und gleichzeitig Ausdauer, Koordination, Herz und Kreislauf trainieren. Da außerdem das Verletzungsrisiko sehr gering ist, hat Rudern einen hohen gesundheitlichen Wert.

Aus diesem Grund eignet es sich besonders gut zur Rehabilitation sowie zur gesundheitlichen Prävention. Darüber hinaus unterstützt Rudersport den Abbau von Stress. Verbunden mit der Natur und der beruhigenden Wirkung des Wassers ist Rudern somit nicht nur eine Wohltat für den Körper, sondern auch für den Geist. Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht. (Quelle: Deutscher Ruderverband (DRV) rudern.de/gesundheit)

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